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Zwei neue Feuchtbiotopkomplexe an der Altmühl in Dollnstein

An der Altmühl bei Dollnstein wurden im Juli 2021 auf Grundstücken des Freistaates Bayern zwei Feuchtbiotopkomplexe angelegt. Ziel der Renaturierungsmaßnahme ist die Verbesserung der Aue als Lebensraum für feuchtepräferente Tier- und Pflanzenarten.

Im Zuge der Altmühlregulierung in den 1930er Jahren wurden viele Feuchtbiotope wie Altgewässer, Tümpel und Feuchtmulden verfüllt und eingeebnet. Ein Umsetzungsschwerpunkt des Gewässerentwicklungskonzeptes Altmühl ist deshalb die Verbesserung der Fluss-Aue-Vernetzung und die Schaffung ehemals weit verbreiteter Auelebensräume.

Durch den umfangreichen Geländeabtrag entsteht ein zusätzliches Rückhaltevolumen von ca. 15.000 m³. Neben der Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz ist die Maßnahme deshalb auch ein Beitrag zum vorbeugenden Hochwasserschutz.

Untertrom an die Altmühl angebundener Altarm mit variablen Böschungsneigungen
Beidseitig an die Altmühl angebundene Flutmulde mit Tiefenzonen, Kleingewässern und Flachtümpeln
Gezielter Einbau von Totholz in das neue Gewässer zur Förderung der Habitatvielfalt
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