Wasserwirtschaftsamt
Ingolstadt

Hochwasserschutz an der Donau

Hochwasserschutz Donau Teilvorhaben:

Die Donau durchfließt die Region 10 von West nach Ost auf einer Länge von ca. 50 km. Sie wurde bereits im vorletzten Jahrhundert durch wasserbauliche Maßnahmen begradigt und die Ufer versteint. Seit den 70er Jahren des letzen Jahrhunderts wurde sie durch den Bau von insgesamt 5 Staustufen (Bertoldsheim, Bittenbrunn, Bergheim, Ingolstadt, Vohburg) weiter reguliert. Die größten Zuflüsse der Donau in diesem Bereich sind die Schutter in Ingolstadt, die Paar in Vohburg und die Kleine Donau - ein Teil der Ilm - im Bereich Münchsmünster. An der Donau kommt es immer wieder zu Hochwässern. Diese werden durch Starkregen bzw. Schneeschmelze im Alpenvorland, speziell im Allgäu, verursacht. Über die Iller und den Lech fließen die Hochwässer schließlich in der Donau ab. In den letzen Jahren kam es an Pfingsten 1999, im August 2002 und im August 2005 zu größeren bzw. sehr großen Hochwässern. Die Donau ist in der Region 10 fast komplett eingedeicht bzw. duch Staustufen verbaut. Das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt ist für die Hochwasserschutzdeiche zuständig, die nicht im Bereich der Staustufen liegen. Im Einzelnen betreut das Wasserwirtschaftsamt die Hochwasserschutzanlagen im Stadtgebiet von Neuburg und Ingolstadt sowie den Bereich zwischen Vohburg und Neustadt. Im Anschluss an das Pfingsthochwasser 1999 wurden alle Deiche auf ihren Zustand hin überprüft und entsprechende Sanierungsplanungen erstellt. Derzeit befinden sich diese Planungen in der Umsetzung.

Planungsbereiche

Kartengrundlage: Topographische Karte 1:25.000; © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern